Angstpatienten

Wer Angst vor dem Zahnarzt hat, sieht sich selbst möglicherweise nicht als "krank" im eigentlichen Sinne an. Dennoch ist die sog. Zahnarztphobie eine Krankheit per Definition im Sinne des Diagnoseklassifikationssystems, einem international gültigen Katalog, der Krankheiten erfasst und bewertet. Wie bei anderen Phobien auch, kommt es bei Personen, die Angst vor zahnärztlichen Behandlungen haben, zum Verlust des rationalen Denkens, die Pulsfrequenz ist deutlich erhöht und die motorische Geschicklichkeit kann nachlassen. Mit heutigen biochemischen Messmethoden sind diese Vorgänge messbar, eine Umstand, der dem Patienten zwar nicht unmittelbar hilft, jedoch zum Verständnis seiner Problematik beiträgt.

 

Was wir als Zahnärzte für einen Angstpatienten tun können

Die bloße Gabe eines Beruhigungsmittels reicht nicht aus, denn oftmals bleibt sie ohne Wirkung. Ein vertrauensbildendes, ruhiges Erstgespräch vor einer geplanten Behandlung ist der erste Schritt in Richtung Angstbewältigung. Dieses Vorgespräch ist für Sie keine Verpflichtung. Sie können auf diesem Weg unsere Praxis und unsere Methoden unverbindlich kennenlernen und Vertrauen aufbauen. Sollten Sie sich für eine Behandlung entscheiden, so begleiten wir Sie gern auf dem Weg zu einer nachhaltigen Sanierung Ihrer Mundsituation.

Gemeinsam mit unseren Patienten suchen wir nach einer gangbaren Herangehensweise, um einen schmerz- und stressfreien zahnärztlichen Eingriff anbieten zu können. Das kann die Behandlung unter Hypnose sein, bei schwerer Zahnarztphobie bieten wir auch eine Vollnarkose an. Eine weitere Möglichkeit ist die psychotherapeutische Begleitung durch einen Gesprächstherapeuten außerhalb unserer Praxis. Im Allgemeinen werden die Kosten dafür von den Kassen übernommen.