Kieferorthopädie Kinder/Jugendliche

Freies und fröhliches Lachen fällt mit einem ebenmäßigen, schönen Gebiss leichter!

Doch auf diese einfache Formel lässt sich die Kieferorthopädie nicht reduzieren, denn neben dem rein ästhetischen Effekt beugt eine funktional richtige Zahnstellung der Entstehung von Karies und Erkrankungen des Halteapparats vor. Die Kieferorthopädie ist also ein wichtiger Beitrag zu einer sinnvollen und vernünftigen Prävention.

War früher die Kieferorthopädie auf das Kinder- bzw. Jugendalter beschränkt, können mit den heutigen Methoden mögliche frühere Versäumnisse im Erwachsenenalter nachgeholt werden.


Kieferorthopädie bei Kindern und Jugendlichen

Milchzahngebiss:

Werden Fehlstellungen im frühen Kindesalter von drei bis vier Jahren erkannt, kann man späteren Folgen mit einer rechtzeitigen Therapie, z. B. mit sog. Mundvorhofplatten oder Funktionsreglern, vorbeugen. Störungen des Muskelgleichgewichts im Mundraum (sog. Myofunktionelle Störungen) lassen sich unter fachlicher Begleitung durch spielerisch angelegte Muskelübungen beheben.

Ein weiteres Problem stellt der frühe Verlust eines Milchzahns dar. Das noch wachsende Gebiss versucht, diesen Ausfall zu kompensieren, wodurch Platzmangel für die nachkommenden bleibenden Zähne entsteht. Hier kann ein einfacher Platzhalter Abhilfe schaffen.

Wechselgebiss:
Um eine optimale Zahnstellung im bleibenden Gebiss zu erreichen, werden in dieser Umbruchphase lose, herausnehmbare Spangen als Therapie eingesetzt. Das durch diese Korrekturen erzielte Ergebnis wirkt sich nicht nur auf den Kiefer an sich aus, sondern kann durchaus auch zu einer Harmonisierung des Gesichtsschädels führen. Eine Investition in die Zukunft Ihres Kindes.

Bleibendes Gebiss:
Zu diesem Zeitpunkt ist die Wachstumsentwicklung des Kiefers bereits abgeschlossen. Korrekturen in dieser Phase beschränken sich daher meist auf Zahnfehlstellungen (Rotationen, parallele Zahnverschiebungen, Kippungen) und können nur durch eine fest installierte Zahnspange behoben werden. Sog. Brackets werden auf den Zähnen fixiert und mit thermoelastischem Draht miteinander verbunden.

Die Wirkungsweise dieser Apparatur basiert auf dem Ausüben gezielter Kräfte auf den Zahn, wodurch Umbauvorgänge im Knochen aktiviert werden und langfristig zum Erfolg führen. Im Anschluss an dieses in der Regel über eineinhalb Jahre laufende Verfahren ist das Tragen einer Retentionsplatte oder die Anbringung eines Retainers an der Innenseite der Frontzähne unerlässlich, um die erreichte Zahnstellung im Knochen zu festigen. Die Zeitspanne dieser Nachsorge richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten.