Lymphdrainage

Bei Störungen der Mikrozirkulation mit der Folge einer lymphatischen Abflusshemmung kann die manuelle Lymphdrainage für Entlastung sorgen und zur Heilung beitragen. Solche Behinderungen können eintreten nach operativen Eingriffen, bei erschwerter Wundheilung durch Diabetes, Immundefekten, bei starken Rauchern oder durch die Einnahme von Blutverdünnungsmitteln wie Makumar sowie bei einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD).

Vor allem bei Letzterer ist der rechtzeitige Einsatz von Lymphdrainage sinnvoll, denn bei länger andauernder Behinderung der Mikrozirkulation kann es zu einer extrasegmentalen Verschaltung im Hirnstamm kommen, die Schwellungen an Armen und Händen hervorrufen. Diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen.

 

Kontraindikationen

Von der Durchführung einer Lymphdrainage muss u. a. abgesehen werden beim Vorhandensein eines bösartigen Tumors, bei akuten bakteriellen Erkrankungen im Mund-, Nasen- und Rachenraum oder bei einer vorliegenden Schilddrüsenfunktionsstörung.  

In unserer Praxis wird die Lymphdrainage durch speziell ausgebildete zahnmedizinische Fachangestellte durchgeführt.