Wurzelbehandlung mit Depotphorese

Eine Innovation in der Endotonie

Eine innovative Methode in der Wurzelbehandlung ist die Depotphorese. Dabei macht man sich zwei Wirkungsweisen des Kupfer-Calciumhydroxids zu eigen: die der keimtötenden und die der physikalisch-chemischen Eigenschaft. Auf diese Weise können auch feinste Nebenkanälchen der Wurzel erreicht werden, wo das verwendete Hydroxid eine anhaltende Sterilisation bewirkt und gleichzeitig der Kupferanteil einen biochemischen Verschluss der Zahnwurzel anregt.

 

Wann ist eine Depotphorese sinnvoll?

Diese Spezialmethode empfiehlt sich vor allem bei Zähnen mit sehr engen und gekrümmten Wurzelkanälen. Auf dem Röntgenbild sind die entzündeten Stellen als dunkler Schatten erkennbar. Mit der Depotphorese werden die Kanäle bis in die Spitzen erreicht und verschlossen, sodass bereits beginnende Knochenentzündungen im Umfeld ausheilen können. 

Foto: Fa. Humanchemie Depotphorese